Psychotherapie
Integrative Gestalttherapie
Klinische- und Gesundheitspsychologie

Schmerzpsychotherapie
Ich verfüge über langjährige wissenschaftliche, klinische- und psychotherapeutische Erfahrung mit chronischen SchmerzpatientInnen und in der Psychosomatik. Viele Menschen mit chronischen Schmerzen leiden unter komplexen Traumafolgestörungen oder langanhaltendem Stress. In meiner Praxis werden diese Zusammenhänge gezielt berücksichtigt. Die Schmerzpsychotherapie unterstützt Sie dabei körperliche Beschwerden, belastende Erfahrungen und Stress besser zu verstehen und inividuell zu bewältigen.
Beschwerdebilder
• Chronische Schmerzen in der Orthopädie: Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle, Gelenke, Fibromyalgie, Kopf- Nackenschmerzen, Rehabilitation nach Unfällen, Ängste vor- oder nach Operationen, medizinischen Behandlungen
• Gynäkologie: Vulvodynie, Vaginismus, Endometriose, Hormonsensitivität, PMS, Schmerzen bei der Menstruation, Blasenschmerzen, Sexualität, unerfüllter Kinderwunsch, Fehlgeburten, Menopause
• Vegetative Erregung: Herzklopfen, Schwindel, Schlafstörungen oder Sehstörungen, Schwitzen, Erröten
• Chronische körperliche Erkrankungen und Rehabilitation
Mit Ihrem Befund, Ihrem persönlichen Eindruck und Erleben treffen wir eine Einschätzung, wie Sie Hilfe bei chronischen Schmerzen, Stress und psychosomatischen Beschwerden bekommen können.
Das wichtigste dabei ist es einen persönlichen Zugang für Veränderungsmöglichkeiten und Schmerzbewältigung für Sie zu finden! Ihr medizinisches Krankheitsbild wird in die schmerzpsychotherapeutische Behandlung mit einbezogen. Eine vorhergehende medizinische Abklärung ist erforderlich. Wenn Sie auf der Suche nach Ärztinnen oder Physiotherapeutinnen sind, kann ich Ihnen ebenfalls weiterhelfen.

Vulvathemen
Ich darf mich seit mehreren Jahren in einem Vulvazirkel mit GynäkologInnen und PhysiotherapeutInnen austauschen und zusammenarbeiten, die auf Vulvodynie oder Vaginismus spezialisiert sind. So bin ich auch daraufgekommen mich am Institut für Sexualiät und Trauma von Melanie Büttner weiterzubilden. Auch dort konnte ich mittlerweile weitere Disziplinen kennenlernen, die ich teilweise zur Therapie hinzuziehe, wenn das Thema stark mit Sexualität verbunden ist.
Interdisziplinäres Arbeiten, individuell zugeschnitten, ist hier unbedingt erforderlich.
Ansätze der psychologischen Schmerztherapie
Ich hatte die Gelegenheit, Vertreter der "Acceptance Commitment Therapy for Chronic Pain" an der Royal National Hospital for Rheumatic Diseases und University of Bath
kennenzulernen. Dieser evidenzbasierte Ansatz fördert Schmerzakzeptanz, psychologische Flexibilität und Werteorientierung zur Lebensqualitätsverbesserung. Ein zentrales Prinzip ist die Aufgabe der Schmerzvermeidung. Der innere Kampf mit Veränderungen durch Erkrankungen kann intensive Emotionen wie Angst oder Wut hervorrufen. Die Teufelskreisanalyse in der Therapie hilft, negative Denkmuster zu erkennen und unterbrechen, um effektive Schmerzbewältigungsstrategien zu entwickeln. Achtsamkeit bei chronischen Schmerzen unterstützt den Umgang mit Beschwerden und fördert die radikale Akzeptanz des "Jetzt", was zu seelischer und körperlicher Erleichterung kann.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie mich gerne!
Weiterführende Links zum Thema Schmerzen / Schmerztherapie:
Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes DGSS: www.dgss.org
Achtsamkeitsbasierte Schmerztherapie®(ABST), Peter Tamme

